Aktuell sind 270 Gäste online



Ein Opfer von Kindesraub berichtet

Petra Heller im Gespräch mit Michael Vogt über die Entführung ihres Sohnes durch staatliche Stellen und den mafiösen Filz von Jugendamt, Gerichten, Gutachter und Jugendheimen und das große Geschäft mit Kindesraub in der BRD.

Der Petitionsausschuß des Europaparlaments stellte nun schon zum zweiten Mal fest, daß die Bundesrepublik Deutschland die Menschenrechte mißachtet hat, indem die Organe des Staates zugelassen haben, daß von ihren Kindern getrennt lebende Väter und Mütter keinen Umgang mehr mit ihren Kindern haben. „Wir haben den Eindruck, daß es sich hier um ein wiederkehrendes und strukturelles Problem handelt, dem niemand wirklich zu Leibe rücken möchte. Man steckt lieber den Kopf in den Sand. Das finden wir unmöglich und schockierend“, sagt Philippe Boulland, Leiter einer Arbeitsgruppe im Petitionsausschuß, die sich mit dem Thema Jugendämter befaßt, und Abgeordneter der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP).

Hinter der höflich ausgedrückten Formulierung verbergen sich gravierende Menschenrechtsverletzungen einer mafiösen Struktur von allmächtigen Jugendämtern, die niemand kontrolliert, willfährigen Gerichten, Fehlgutachten insbesondere der Psychiaterzunft und geldgierigen Jugendheimen, die Tausende von Eure pro Monat pro Kind verdienen, das ihnen ihren Eltern weggenommen wurde – vermeintlich zum „Schutz des Kindes“.

Der Petitionsausschuß kritisiert aufgrund der vorliegenden Unterlagen, daß der deutsche Staat Eltern einen gerechten Prozeß verweigert hat. Andere Eltern hätten Dokumente, die für ihren Gerichtsprozeß wichtig gewesen seien, nicht einsehen können. Zahlreiche Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, die UN-Kinderrechtskonvention und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union seien festgestellt worden. Ursache dafür seien Fehler der Jugendämter, die sich über Anweisungen von Familienrichtern hinweggesetzt hätten oder andere Fehler gemacht hätten, die von keiner übergeordneten Instanz bemerkt oder unterbunden worden seien.

Das Schicksal der Familie Heller, der durch ein Dutzend (!) Beamten und Umstellung des Haus der achtjährige Sohn Aenaes durch Polizei und Jugendamt entführt wurde und bis heute nicht zurückgegeben wurde, erinnert fatal an Verhältnisse in einem totalitären Staat. Ein Eindruck, der sich beim Verweigern rechtsstaatlicher Möglichkeiten (verschwundene Akten, Fehlgutachten, Psychiatrisierung der Mutter) noch verstärkt.

Hier ging und geht es um das Big Business der Jugendheime, die Monat für Monat für jedes weggenommene Kind Tausende von Euros einstreichen, und die gottähnliche Selbstherrlichkeit von Jugendämtern, die Familien unter dem Denkmantel des Jugendschutzes terrorisieren, und eine Gerichtsbarkeit, die angesichts zahlreicher Rechtsbrüche komplett versagt. Verlierer und Opfer dieses Staatsterrors sind die Kinder und die Familien.