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Wojna, der Liedsänger von der Band «Die Bandbreite», im Gespräch mit Michael Vogt über nonkon-forme Musik, Lieder der «Wahrheitsbewegung» und der Streß mit dem System.

Es war das Musikvideo zum 11. September, das Die Bandbreite so richtig bekannt gemacht hat als das musikalische Sprachrohr der deutschen Wahrheitsbewegung. Kontrovers, provokativ und gnadenlos ehrlich vermittelt Die Bandbreite mit ihren Songs politische Sachverhalte auf ebenso kritische, scharfzüngige wie unterhaltsame Weise. Ein Muß für jeden Freigeist und Querdenker.

Eine Kostprobe:

Selbst gemacht?

Ihr wolltet damals über Cuba ein Flugzeug sprengen, und dann Fidel Castro diesen die Coup anhängen. Ich denke dann an den Golf von Tonkin in Vietnam, damals habt ihr behauptet man griffe euch an, ein anderes Unterfangen dat war ziemlich makaber, eigne Leute geopfert im Massaker von Pearl Harbor, ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen, endlich mit in den zweiten Weltkrieg einzugreifen. Sehr ergreifend auch, datt damals irakischen Soldaten in Krankenhäusern Babys aus den Brutkästen traten, s war n Fake, ne Fälschung, ein PR-Gag von euch, doch hat dat für den Eintritt in den Golfkrieg gereicht. Und da macht ihr’s mir leicht, mit dem 11. September, denn an eurem Verhalten hat sich gar nix geändert. Zwei weitere Länder legt ihr gleichsam in Eisen, führt nen Krieg im Irak mit gefälschten Beweisen.