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Jörg Vos im Gespräch mit Prof. Dr. Hans J. Bocker.

Alles weltweit vorhandene massive Gold füllt gerade einmal zwei Achtfamilienhäuser aus. Mehr Gold gibt es nicht. Es kann nicht vervielfältigt werden. Eine Goldinflation ist nicht zu befürchten. Gold hat stattdessen eine stabile Kaufkraft. Gold ist ehrlich.

Im Gegensatz zu Geld. Immer, wenn Regierungen Geld benötigen, manipulieren sie den Wert ihrer Währungen, indem sie die Notenpressen anwerfen. Je mehr Geld dann gedruckt wird, umso weniger ist es anschließend wert. So hat der Dollar seit 1913 dank emsiger Gelddrucker bereits 96 Prozent seines damaligen Wertes eingebüsst, und der Euro seit seiner Einführung auch schon mehr als die Hälfte. Dies zitiert der international tätige Wirtschaftsjournalist Professor Dr. Hans Bocker aus seinem neuen Buch «Freiheit durch Gold».

In der Alpenparlament.TV-Sendung «Gold ist ehrlich, Geld lügt» warnt der Wirtschaftswissenschaftler im Gespräch mit Jörg Vos vor einem bevorstehenden Staatsbankrott der Vereinigten Staaten. «Die arbeitende Bevölkerung der USA müsste 80 Jahre lang monatlich 100 Prozent Steuern an den Staat abliefern, erst dann wäre Amerika wieder schuldenfrei!» Mit anderen Worten: «Die Bürger der USA können die Schulden ihres Landes niemals mehr zurückzahlen,» die Vereinigten Staaten seien bankrott, das Desaster würde nur hinausgezögert. Die einzig beständige Wertanlage – nicht nur für Wohlhabende mit großen Bankkonten, sondern für jeden Sparer sei in Zukunft ehrliches Gold.

Mit der Umschichtung sollte man aber nicht zu lange warten. Schon zwischen September und November 2009, so die Berechnung von Bocker, fiele der Startschuss für eine Inflation, die den drastischen Werteverfall aller Sparguthaben einläute.