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Santosh Ralph Nußholz im Gespräch mit Michael Vogt über die Weiterentwicklung des systemischen Stellens.

Der Gestalttherapeut, Coach & Trainer Santosh Ralph Nußholz zu seiner Arbeit: „Ich sehe den Menschen mit seinem Bewußtsein und seiner Entwicklung als Herausforderung für die neue Zeit. Ihn zu begleiten und aufzurütteln ist eines meiner Berufungen, die ich für mich erkannt habe. Daher ist meine Arbeit klar, geradlinig und strukturiert auf Lösung von einengenden Bindungen und Themen fokussiert.

Das neue energetische Familienstellen eignet sich für alle Bereiche, bei denen rationale oder logische Erwägungen nicht (mehr) weiterhelfen. Es eignet sich unter anderem auch sehr gut für Unternehmen, die in eine Sackgasse gekommen sind, um die Bewegung der “Unternehmensseele” wieder ans Fliessen zu bekommen.

Das neue energetische Familienstellen ist die Weiterentwicklung des systemischen Stellens, welches von Bert Hellinger populär gemacht wurde. Während beim systemischen Stellen das Umfeld des Klienten und oft mehrere Generationen mit einbezogen werden, wird beim energetischen Stellen die direkte Situation aufgestellt mit nur ein bis zwei Personen am Anfang. Es geht dabei darum, daß die Seele das Trennende wieder verbindet. Sie will sich hinbewegen zu dem Punkt, wo die Verbindung geschieht und sie sich weiter bewegen kann. Die Aufgabe des Leiters ist dabei lediglich herauszufinden, was der Punkt der Seele ist, damit sie sich bewegen kann. Die Lösung geschieht hier einfacher, schneller und effektiver. Denn es bedarf auch keiner Lösung oder eines Lösungsbildes mehr am Ende, wie beim systemischen Stellen. Sobald die Seele in Bewegung kommt, bricht man als Leiter ab.

Dieser Moment ist für die Stellvertreter spürbar. Das neue energetische Stellen ist das heutige, zeitgemäße Stellen, welches klar und effizient die Seele in Bewegung bringt und Trennendes wieder verbindet. Es bedarf keiner oft langwierigen Vergangenheitsbewältigung mehr. Denn die Seele ist eh im Hier und Jetzt.

Anders ausgedrückt ist diese moderne, neue Form des Familienstellens die phänomenologische Betrachtungsweise der Zusammenhänge. Es werden Verstrickungen, Beziehungen und Bindungen auf energetischer Ebene erfahren und gelöst. Diese Methodik greift tief in die ursächlichen Wirkungen ein. Durch diese Betrachtungsweise, die sich an den eigenen Gefühlen orientiert, verändern sich festgefahrene Einstellungen und Verhaltensmuster-/strukturen, die beim Bewegen der Seele gelöst werden.

Festgefahrene Einstellungen zu gut oder böse, Schuld oder Unschuld, Liebe oder Haß, können sich so auflösen. Es ist eine intensive, tiefgreifende und lösende Arbeit an sich selbst.

Das neue energetische Familienstellen wird von mir mit gestalttherapeutischen Ansätzen, Körper- und Bewußtseinsarbeit begleitet. Ebenso mit Erklärungen über Verhaltensstrukturen und Gedankenmodellen. So ist es möglich, Bewußtsein, Erkenntnisse und Erfahrungen zu erlangen. Ein essentieller Bestandteil meiner Arbeit. Dadurch wird es effizienter, klarer, schneller und führt konsequent zur Veränderung. Diese Art der Arbeit setze ich ebenfalls auch in den Einzelcoachings ein, um Situationen darzustellen und zu verändern.

Ich persönlich finde es immer wieder faszinierend, wie selbst für “ungläubige” Unternehmer es immer wieder spürbar und ersichtlich ist, was Ihnen sonst durch eine „kühle“ Betrachtungsweise verborgen bleibt. Durch meine logisch analytische Art untermauere ich ebenfalls das Geschehen, was für sie im energetischen Stellen dann fühlbar wird. So werden Gefühle, Emotionen, als auch Logik und betriebsanalytische Situationen gesehen, gefühlt und verändert.

Bei meiner Arbeit geht es nicht um Gut oder Böse, sondern um Wirklichkeit. Ans Licht gebrachte Wirklichkeit. Um dieses Bewußtsein zu erreichen praktiziere ich unter anderem Kriya Yoga und übe mich in ständiger Selbstreflexion. Diese Praxis und das angesammelte Wissen gebe ich im Familienstellen, in Seminaren und Workshops an Teilnehmer weiter. Zusammen mit meiner Partnerin führe ich unter anderem die Ausbildung zum Leiter/in energetisches Familienstellen durch.

Ich selbst bin jahrelang von drei „Meistern“, Saint Germain, Kuthumi und Kwan Yin begleitet und ausgebildet worden. Wie ich zu meinem Weg und dem, was mir passiert ist, gekommen bin, erzähle ich im Interview mehr.

www.gestaltvision.de