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Die Naturexpertin, Autorin und Vereinsgründerin Dr. Doris Ehrenberger, im Gespräch mit Michael Vogt über die unerschöpfliche Schatzkiste der Natur.

Eine wesentliche Entwicklung der «neuen Zeit» ist es, daß der Mensch wieder mehr mit der Natur in Resonanz tritt. Dabei wirkt die Natur regulierend und jede Substanz bietet neben ihren Hauptwirkungen eine Vielzahl von guten Nebenwirkungen. Wir können getrost darauf vertrauen, daß die Natur für uns sorgt!

In den westlichen Industrienationen hat die Pharmaindustrie das Monopol auf Heilung, während die Naturmedizin mit vielen rechtlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. Dennoch haben immer mehr Menschen die Sehnsucht, Chemie durch Natur zu ersetzen und stellen sich die Frage: In wie weit kann man Hilfe durch Natursubstanzen erwarten? Wie findet man die richtigen und wo die beste Qualität?

Naturmedizin ist die Anwendung von meist pflanzlichen Substanzen aus der Natur ohne Beifügung von Chemie. Als Hilfe bei Beschwerden aber auch als Lebensbegleitung, um nicht krank zu werden bzw. um zu regenerieren. Die Naturmedizin ist die älteste, ursprüngliche Medizin der Menschheit. Bei uns wurde es meist von Frauen, oft Hebammen, angewendet, die von der Kirche grausam verfolgt wurden. Weil man sich Medizin sowieso nicht leisten konnte, verwendete man am Land aber weiterhin, was auf Feld und Wiesen wuchs. Erst in den letzten Wohlstandsjahren wurde die Naturmedizin von der modernen Medizin völlig verdrängt – bis uns heute das Übermaß an Medikamenten und deren zahlreiche Nebenwirkungen wieder an die Kräfte der Natur erinnern lassen. Es kamen sogar noch wirksamere Natursubstanzen aus der ganzen Welt hinzu, sofern die EU-Bestimmungen das nicht verhindern. Vor allem aus Asien, Afrika und Südamerika, wo die Naturmedizin bis heute für ein gesundes Leben und Heilung eingesetzt wird. Je verrückter und ungesünder unser modernes Leben wird, desto mehr wächst das Bedürfnis danach.

Es ist phantastisch, daß die Natursubstanzen so viel Nutzen gleichzeitig bringen. Krillöl etwa reguliert vieles im Körper, reduziert schleichende Entzündungen, senkt Cholesterin, fördert das Gehirn. Die Gesichtsfarbe ist besser, die Gesichtszüge sind lebendiger, man wirkt vitaler. Wer über einen längeren Zeitraum Jiaogulan nimmt, ist gelassener, läßt sich nicht von allem und jedem umwerfen, bleibt entspannt. Kolloidales Silizium hält jünger, unterstützt das Immunsystem, man bekommt viel später erst Falten und sie graben sich nicht so tief ein, man schrumpelt nicht so schnell im Alter. Haare, Haut und Nägel sind sichtbar schöner. Natursubstanzen bieten also immer viele Vorteile gleichzeitig. Ohne Nebenwirkungen. Das ist der größte Unterschied zu Medikamenten.

Zunächst nimmt man Naturmittel parallel zu den Medikamenten. Geht es einem besonders gut, bespricht man mit dem Arzt eine Reduktion der Medikamentendosis. Nicht immer ist ein Umstieg möglich und sinnvoll, nicht immer gelingt er und nicht immer wird man vom Arzt unterstützt. Bei chronischen Erkrankungen sind aufgrund langfristiger Einnahme Nebenwirkungen der Medikamente Anlaß, nach Alternativen oder Ergänzungen zu suchen. Was wo hilft, ist in diesem Heft nachzulesen oder über die Vereinswebsite herauszufinden. Idealerweise sagt einem aber der Therapeut, der mit Naturmitteln arbeitet, wonach man greifen soll. Bei Bluthochdruck hilft etwa die Buntnessel, bei Entzündungen Krillöl und MSM, Diabetiker finden Unterstützung durch Bittermelone, bei Frauenleiden helfen Pflanzenhormone, bei Grippe Sternanis und Baobab, das wäre hier jetzt endlos fortzusetzen.

Das Problem ist: Normalerweise kom¬men Ärzte in ihrem Studium damit nicht in Berührung, kennen sie gar nicht. Es ist auch nicht alles wissenschaftlich belegt und zählt somit nicht viel in einer Medizin, die Wissenschaft vor Erfahrung stellt. Unsere Krankenkassen bezahlen Naturmittel nicht. Außerdem hat jede der vielen Tausenden Natursubstanzen, die es auf der Welt gibt, nicht nur eine, sondern gleich viele ernstzunehmende Wirkungen und nicht jedes Mittel wirkt bei jedem Menschen gleich gut. Hier hilft der energetische Test. Etwa mit dem Muskeltest oder mit Tensor oder Pendel. Man nützt hier die informelle, energetische Ebene der Natursubstanzen.

Natursubstanzen gelten nicht als Heilmittel gelten. Das ist gut so, denn als Heilmittel würden sie aufgrund der teuren Zulassungsverfahren wieder in den Händen weniger liegen. Da würde wieder der Profit zählen. Man würde sie im großen Stil anbauen, industriell verarbeiten, nach Kriterien produzieren, wie man sie bei synthetischen Mitteln gewohnt ist. Die Natur folgt anderen Gesetzen. Es geht nicht nur um Wirkstoffe allein, sondern man muß auch auf die Energien einer Natursubstanz Rücksicht nehmen, die durch unnatürliche Methoden sowie durch Beifügen von synthetischen Stoffen gestört und reduziert werden. Es gibt jetzt schon so viele nur wenig wirksame Naturmittel am Markt. Eben weil die dafür nötige Sorgfalt nicht eingehalten wird, zu gering dosiert wird, künstliche Stoffe wie etwa die billigen synthetischen Vitamine oder jede Menge Zusatzstoffe beigefügt werden. Zwischen Krillöl und Krillöl, Basenpulver und Basenpulver können Welten liegen.

Da Natursubstanzen nicht als Heilmittel zugelassen sind, gelten sie als Nahrungsergänzungsmittel innerhalb der Lebensmittel. Schon deshalb liegt es nahe, hier 100%ige Natürlichkeit zu erwarten. Leider gibt es viele künstliche Präparate. Es ist schon interessant, daß sie so einfach zugelassen werden und man den Naturmitteln so viele Schwierigkeiten bereitet. Stevia etwa ist nur als künstliches Mittel zugelassen, das natürliche Blatt darf man nicht zum Süßen verkaufen. Naturmittel haben keine Lobby und es stecken keine Industrien dahinter. Sie sind teurer in der Herstellung als synthetische Mittel. Die Qualitätsunterschiede sind gigantisch, wie bei Lebensmitteln auch. Oft gibt es lange Listen von Inhaltsstoffen, die gut klingen. Doch zu gering dosierte Wirkstoffe nützen genauso wenig, wie zu sparsame oder inkonsequente Einnahme der Kapseln.

Die Natur wirkt! Und das nicht nur auf Wirkstoffebene, also rein chemisch. Sie wirkt auch energetisch, wenn es sich um das «richtige» Mittel für die bestimmte Person handelt. Wenn man auf naturgemäße Herstellung achtet, auf synthetische Stoffe verzichtet, richtig dosiert und richtig auswählt, indem man energetisch austestet, dann arbeitet die Natursubstanz auch aus physikalischer Sicht im Energiekörper des Menschen, entblockiert und unterstützt seine Selbstheilungskräfte.