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Der Sachbuchautor Armin Risi im Gespräch mit Michael Vogt über Ursprünge und Wissen der alten Hochkulturen.

Armin Risi hat sich seit vielen Jahren mit dem Thema der alten Hochkulturen beschäftigt – in direkter Anschauung, da er direkt vor dem Abitur das Gymnasium «aus Protest» verließ. Danach lebte er als Mönch für 18 Jahre in vedischen Klöstern in Europa und Indien. Statt an die Universität zu gehen und Philosophie nur akademisch zu studieren, widmete er sich einem ganzheitlichen Studium, in dem Theorie und Praxis in der Schule des Lebens (mit Mystik und Meditation) zusammenkommen. Dabei erlebte und erlernte er, daß Philosophie und Geschichte nicht getrennt von Theologie und Mystik sind, weil das Selbstverständnis des Menschen hier ganz anders ist als in den heutigen Hochschulen, die auf «humanistischen» und materialistischen Paradigmen beruhen.

Als Armin Risi als 17/18-Jähriger zum ersten Mal mit der altindischen Kultur und mit den Sanskritschriften in Kontakt kam, spürte er sofort, daß dies eine einzigartige und lebendige Quelle ist. Indien ist eine Hochkultur, die nie untergegangen ist. Alle anderen Hochkulturen sind untergegangen: Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom, von den viel früheren ganz zu schweigen. Schon von Kind auf hatte er eine ganz bestimmte Erinnerung an die früheren Zeiten. Und als er dann lesen lernte und im Lauf der Jahre verschiedene Geschichtsbücher las, überzeugte ihn das alles nicht und ihm war klar, daß er andere Quellen finden musste, als die normale «Schulwissenschaft». Und diese Quellen fand er in den alten Mysterienschulen, insbesondere in den altindischen Mysterienschulen und in den Sanskrit-Schriften. Auf dieser Grundlage vertiefte er sich zunehmend auch in die Lehren und Erkenntnisse anderer Kulturen und Religionen. Seit zehn Jahren ist Ägypten (die alten Mythen und Megalithbauten, das dort zu findende Geheimwissen über die Vorzeit) ein zentrales Thema seiner Forschungen.

Aber was bedeutet Mysterienschule? Wie ist der Lernvorgang dort? Und vor allem: Welche Sicht auf die Vergangenheit eröffnet sich dort? Materie wird als unendlich wahrgenommen (= unendlicher Raum, unendliche Zeit). Aber es gibt nicht nur die Realität des unendlichen Raums und der unendlichen Zeit, sondern auch die Realität, die zeitlos und raumlos ist. Das ist nicht «nur» Unendlichkeit, das ist Ewigkeit. Und der Schlüssel zur Ewigkeit, zum Zeitlosen, ist das Bewußtsein. Bewußtsein ist also ewig und ist nicht ein Produkt der Materie, des Gehirns. In den Mysterienschulen vertieft man sich in beides: in die Unendlichkeit, die wir über die Erforschung der Materie erkennen, und in die Ewigkeit, die wir durch die Erforschung des Bewußtseins erkennen, d.h. durch die Erforschung von uns selbst. Durch Selbsterkenntnis. Wer also auf dem Mysterienweg die Wissenschaft der Materie studieren wollte, mußte sich zuerst mit Selbsterkenntnis beschäftigen, denn ohne Selbsterkenntnis führt Wissenschaft auf Abwege und letztlich in die Selbstzerstörung. Ohne Selbsterkenntnis verliert man sich in der Unendlichkeit der Materie. Deshalb heißt es, daß in den alten Hochkulturen Wissenschaftler Priester waren und Priester Wissenschaftler. Priester kann auch heißen: Mystiker, Schamane, Heiler, usw.

Im weiteren geht es um folgende Fragen und Themen:

  • Relevanz dieser Erkenntnis für unsere Gegenwart
  • Kritik am materialistischen Weltbild, auf dem auch die Evolutionstheorie beruht
  • Das Verständnis der zyklischen Zeitalter
  • Das Geheimnis der alten Hochkulturen: das Wissen um die geistige Herkunft des Menschen

 

 
Armin Risi
Preis: 24,00 EUR