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Michael Vogt im Gespräch mit dem Chemiker, Physiker und Universalgelehrten Dr. Peter Plichta über die Entdeckung der «Weltformel».

 

Für Zahlen und Geometrie sind eigentlich die Mathematiker zuständig. Nun hatten im 18. Jahrhundert die Zahlentheoretiker, L. Euler und im 19. Jahrhundert C. F. Gauß (die beiden größten mathematischen Geister) längst die Grundlage dafür geschaffen, daß in den fortlaufenden Zahlen und den fortlaufenden Exponenten die Primzahlen den Hintergrund für die gesamte Mathematik darstellen.

Ihre Arbeiten sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch eine Fülle von weltbekannten weiteren Mathematikern mehr oder weniger abgeschlossen worden. Zu diesem Zeitpunkt begannen aber die Chemie und Physik, sowie die Astronomie und Biologie überhaupt erst explosionsartig unser Wissen zu vermehren.

Die Nobelpreise wurden dafür vergeben, wie etwas funktioniert, während die Fragen nach dem «Warum» auf der Strecke blieben, einfach weil es für tiefe Fragen keine Erklärung gab. Da Gott abgeschafft war, wurde ein Götze ersonnen. Der Zufall! Warum die modernen Naturwissenschaften nur mit Zahlen und mathematisch bewiesenen Sätzen behandelt werden können, wurde überhaupt nicht untersucht, weil mit immer eleganteren Meßgeräten ständig neue Entdeckungen produziert wurden.

Nun haben ungeahnte Untersuchungen zur Primzahlforschung und der mathematischen Sätze gezeigt, daß alle Wissenschaften in einer Sackgasse gelandet sind. Für den Bau der Atome und die biochemischen Verbindungen und Zyklen wurde ein Bauplan entdeckt, der aber überraschender Weise nicht von einem «höheren Wesen» stammt (Plato), sondern immer schon da war in der Unendlichkeit von Raum, Zeit und Zahlen.