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Vital Burger im Gespräch mit Kaspar Zimmermann

«Kirche, Staat und Obrigkeit – sind wir nicht ganz gescheit?!»

Die Religion/Kirche wurde installiert, um die Obrigkeitsgläubigkeit in den Köpfen der Menschen zu verankern, zusammen mit dem strafenden Gott, was schliesslich die Züchtigung der Menschen möglich machte, welche wir im Mittelalter erlebten aber bis heute sehen können. Hat denn ein Richter das Recht, über uns zu urteilen, die Polizei uns zu büssen, der Betreibungsbeamte, uns zu pfänden und das Steueramt uns zu befehlen, wieviel Steuern wir zu entrichten haben? Gibt es einen Gesellschaftsvertrag, der als Auftrag für den Staat dient?
Ist der Bundesrat die Landesregierung, welche im Auftrage des Volkes und zu dessen Nutzen regiert? Haben wir eine direkte Demokratie? Und wenn nein, wo liegt ihr Nutzen? Wessen Vertreter wäre denn der Bundesrat, wenn er nicht die Vertretung des Volkes ist? Und was hat diese Erkenntnis für Konsequenzen?
Wenn wir sehen, wie dies alles funktioniert, können wir uns fragen, ob wir das alles noch möchten. Aber was sollten wir tun, als Einzelner? Als Gruppe? Als Volk?
Sind wir bereit dazu, für alles, was wir über Bord werfen und neu installieren, auch die alleinige Verantwortung zu übernehmen?