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Die Hebammen Kirsten Proppe und Bertha Rudin im Gespräch mit Katrine Eichberger über die Bedeutung der natürlichen Geburt für den Menschen und seine Entwicklung.

Die Industrialisierung hat auch vor der Geburt nicht Halt gemacht und so kommt es, dass in Österreich, Deutschland und der Schweiz nur mehr an die 6% der Frauen ihre Kinder ohne geburtsmedizinische Intervention zur Welt bringen. Babies werden heutzutage auf die Welt gezogen, gezerrt, gesaugt und geschnitten. Die natürlichen Vorgänge werden unterdrückt, verfälscht und beschleunigt, das Ergebnis sind traumatisierte Mütter und Kinder. Die Frage stellt sich, inwiefern sich dieser Tatbestand auf deren zukünftiges Leben auswirkt.

Der Vorgang des Gebärens ist ungemein sensibel und komplex. Angsterfüllte und gestresste Frauen haben unter der Geburt deutlich stärkere Schmerzen und erhalten öfter geburtsmedizinische Interventionen. Leider ist die Angst unter den kalten Neonröhren der Spitäler heute die Norm, Mütter werden zu Patienten, Geburten zu potentiellen Risiken. Doch es gibt Alternativen, es ist möglich, die Geburt als etwas Positives zu erleben und das Neugeborene in Liebe zu empfangen. Wie, das erfahren Sie hier.